Spider mit einer Farbe wird mit 104 Pik-Karten gespielt, deshalb lässt sich jede absteigende Folge als Ganzes verschieben, und die meisten Spiele sind zu gewinnen. Hier lernst du am besten, wie Austeilen und Anlegen funktionieren, bevor du dich an zwei oder vier Farben wagst. Hier spielst du kostenlos, ohne Download und ohne Anmeldung. Jedes Spiel hat eine Nummer zum Teilen, „Tipp“ und „Zurück“ kannst du beliebig oft nutzen, und du kannst zwischen 1 Farbe, 2 Farben und 4 Farben wechseln.
Spider wird mit zwei Blättern gespielt, also mit 104 Karten. Ausgeteilt werden zehn Spalten, sechs Karten in den ersten vier und fünf in den übrigen, und nur die letzte Karte jeder Spalte liegt offen. Die restlichen fünfzig Karten liegen oben links im Talon, dem Nachziehstapel. Du baust acht vollständige Folgen vom König bis zum Ass in einer Farbe. Jede fertige Folge verlässt den Tisch, und das Spiel endet, wenn alle acht weg sind.
„Tipp“ markiert die Karten, die du bewegen kannst, und zeigt mit einem Pfeil, wohin sie gehören. Gibt es gar keinen Zug mehr, sagt dir das Spiel Bescheid, und mit „Zurück“ nimmst du so viele Züge zurück, wie du willst.
Mach so früh wie möglich eine Spalte leer und halte sie so lange wie möglich frei. Nur dort kann ein König eine Folge beginnen, und nur so lässt sich ein gemischter Stapel neu ordnen. Bau in einer Farbe, wann immer du die Wahl hast, auch wenn ein Zug auf eine andere Farbe verlockend aussieht, denn ein gemischter Stapel steckt fest, bis du ihn abbaust. Deck verdeckte Karten auf, bevor du austeilst, denn jedes Austeilen begräbt zehn weitere. Und teil nicht aus, solange du noch einen sinnvollen Zug hast. Der Talon ist für den Moment, in dem dir nichts mehr bleibt.
Spider findet sich schon in Kartenspielbüchern aus den 1940er-Jahren. Der Name kommt von den acht Zielstapeln, einer für jedes Bein. Die meisten haben es aber am Computer kennengelernt: Microsoft hat es 2000 in Windows ME und 2001 in Windows XP aufgenommen, mit denselben drei Schwierigkeitsstufen wie hier. Unsere Spiele sind nummeriert, und mit der Nummer in der Seitenleiste bekommt jeder, dem du sie schickst, genau dieselbe Aufstellung.
Für ein kürzeres Spiel: Klondike-Solitär kommt mit einem Blatt aus, und bei FreeCell liegen alle Karten offen. Das Tagesspiel ist heute für alle gleich.